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Der Klimawandel. Es ist nicht zu leugnen. Die Welt brennt.
Vor fast 30 Jahren hielt die 12 jährige Severn Suzuki 1992 vor der UN eine Rede nach der eigentlich alles hätte anders werden müssen. Sie sprach für alle Kinder zu jeder Zeit, die sich den Respekt der Erwachsenen vor ihrer Zukunft wünschen. Sie sagte: „ If you don`t know how to fix it, stop breaking it.“

Ist die Welt noch zu retten?

Heute ist es Greta Thunberg, die vor Entscheidungsträger*innen aus Politik und Wirtschaft Reden hält und darum kämpft, dass der globale Notstand angesichts des Klimawandels anerkannt wird. Tausende junge Menschen gehen mit Bewegungen wie Fridays for
Future
und Extinction Rebellion auf die Straße um ihr Recht auf eine Zukunft einzufordern.

Politisch und wirtschaftlich sind momentan jedoch keine Konsequenzen abzusehen. Der Soziologe Harald Welzer fasst das so zusammen: „Wer heute unter 30 und in Deutschland aufgewachsen ist, hat nie etwas anderes gehört, als dass die Welt am
Abgrund steht, der Klimawandel furchtbare Folgen haben wird, es kaum noch Zeit zum Umsteuern gibt, die Meere verschmutzt und voller Plastik sind und die Tiere aussterben.
„(…) Ist es nicht seltsam, dass man in einer der reichsten Gesellschaften der Erde aufwachsen und trotzdem keinerlei Zukunftsvision haben kann?“
Warum haben wir nicht schon nach der Rede von Severn Suzuki damit begonnen etwas zu ändern? Wie konnten wir uns weiterhin in Sicherheit wähnen und an die Versprechungen von Wohlstand glauben ohne an die Konsequenzen für unsere Kinder
und unseren Planeten zu denken? Wir zweifeln an uns selbst und scheinen in Untätigkeit gefangen.

Na sicher !

Der Klimawandel ist kein Automatismus. Aber wir brauchen mehr Optimismus und eine allgemeine intrinsische Motivation, wirklich etwas ändern zu wollen. Weil das Thema uns am Herzen liegt, wollen wir uns in den Diskurs mit einbringen. Und unser Film kann ein Anfang sein

Darum geht es..

Der erste Teil des Filmes zeigt eine polarisierte Welt. Das Böse gegen das Gute – eine vereinfachte, gefühlte Realität in der wir uns schnell wieder finden, wenn eine konkrete Bedrohung vor der Tür steht. Mit der Handlung lernen wir dann aber die drei
Hauptcharaktere als widersprüchlich handelnde Individuen mit Ängsten und Wünschen kennen: der rücksichtslose Investor Mr Weasel wird durch seine Angst vor Einsamkeit nahbar, die einfältige Mrs Chicken scheint doch cleverer als gedacht und die zunächst altruistische erscheinende Mrs Bear entpuppt sich als ihren eigenen Regeln folgende Egoistin.

Und sie alle scheinen eine Gemeinsamkeit zu haben: ihnen fehlt die Demut, ihre eigenen Interessen mit der Situation abzugleichen.
Mit Big Bang haben wir nach einer Utopie gesucht, die den Kreislauf von Macht und Bequemlichkeit durchbricht. Die Mut gibt, ohne zu Verharmlosen. Diesen Weg sind wir nicht allein gegangen und haben in Workshops und anonymen Evaluationen die
Gedanken von Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener Herkunft in die Entwicklung des Drehbuches einbezogen.

Climate change. It is undeniable. The world is burning

Almost 30 years ago, in 1992, 12 year old Severn Suzuki held a speech at the UN. After this speech everything should have changed. She spoke for all children who wanted adults to respect their future. She said: “If you don’t know how to fix it, stop breaking it.”

Can we still save our world?

Today it is Greta Thunberg who holds speeches to decision makers from politics and industry and fights for the global state of emergency to be recognised. Thousands of young people take to the streets to protest and to demand their right for a future with movements like Fridays for Future or Extinction Rebellion.

However consequences are very unlikely at the moment, neither politically nor economically. Sociologist Harald Welzer sums it up: Anyone under the age of 30 and growing up in Germany has never heard anything other than the world is standing on the brink of destruction, climate change will have terrible consequences, there is hardly any time left to change course, the seas are polluted and full of plastic and the animals are dying out.

Isn’t it strange that you can grow up in one of the richest societies on earth and still have no vision of the future?

Why didn’t we start changing something after Severn Suzukis speech? How could we continue to feel safe and believe in these promises of prosperity without thinking of the consequences for our children and for our planet? We doubt ourselves and feel trapped in inaction.

Yes we can!

Climate change doesn’t happen automatically. We need more optimism and a general intrinsic motivation in order to change something. As this topic is so close to our own hearts we needed to get involved in the discourse and our film is our contribution.

That’s what the film is about..

The first part of the film shows a polarised world. The good against the evil – a simplified reality in which we quickly find ourselves when a concrete threat is right on our doorstep. As the plot continues we get to know the 3 main characters acting contradictory because of their own fears and desires: the reckless investor Mr. Weasel becoming approachable by his fear of loneliness, the simple-minded Mrs. Chicken being seemingly more clever then expected and the initially altruistic appearing Mrs. Bear turning into an egoist following her own rules.

And they all seem to have one thing in common: the lack of humility and modesty to balance their own interests with the situation.

With Big Bang….

…we have searched for an utopia that breaks this cycle of power and comfort, giving courage without trivialising. And we had help: in several workshops and anonymous evaluations we have gathered lots of thoughts and opinions from people of all different ages and origins and included them in the development of this script.

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